Sicherheitsmodus

Leistungsstarke Textfunktionen, sofort verfügbar

ETeext kann deinen Text in eine Vielzahl von Stilen verwandeln: fett, kursiv, gotisch, Schreibschrift, Monospace, Spezialeffekte wie Zalgo und vieles mehr. Das gelingt auch bei den akzentuierten Zeichen des lateinischen Alphabets der sogenannten europäischen Sprachen. Alle diese Stile beruhen auf speziellen Unicode-Zeichen und sind von Anfang an voll verfügbar, ohne dass eine Einstellung aktiviert werden muss.

Diese stilisierten Zeichen sind keine bloßen dekorativen Schriftarten: Es sind echte Zeichen, und genau deshalb funktionieren sie nahezu überall — in sozialen Netzwerken, in Messaging-Apps, in Artikeln, in Kommentaren, in Profilbeschreibungen … Das macht die Stärke von ETeext aus.

Der Schalter des Sicherheitsmodus in der Aus-Position, daneben ein Hilfesymbol.
Der Sicherheitsmodus, standardmäßig deaktiviert.
Der Schalter des Sicherheitsmodus in der Ein-Position (farbig), daneben ein Hilfesymbol.
Der Sicherheitsmodus, aktiviert.

Warum erscheinen manche Zeichen als Kästchen?

Auf manchen Geräten erscheinen stilisierte Zeichen mitunter als kleine leere Kästchen (oder als Kästchen mit einem Kreuz oder einem Fragezeichen). Dieses Phänomen hat einen Namen: Man spricht von „Tofu“.

Das Wort kommt von der Ähnlichkeit dieser kleinen Rechtecke mit einem Stück Tofu. Es ist kein Fehler von ETeext und kein Fehler in deinem Text: Es bedeutet lediglich, dass das Gerät oder die App, die den Text „auf der Empfängerseite“ anzeigt, in ihren Schriftarten die Zeichnung des angeforderten Zeichens nicht besitzt. Da sie nicht weiß, was sie zeichnen soll, zeigt sie ein Ersatzrechteck an.

Dieser Fall tritt häufiger auf bestimmten Geräten auf (manchmal „chinesischen“, oder allgemeiner auf Geräten, deren Systemschriftarten für andere Alphabete optimiert sind). Ihre Schriftarten decken die eigenen Schriftsysteme perfekt ab, enthalten aber möglicherweise nicht jedes exotische stilisierte Zeichen des lateinischen Alphabets — daher Tofu anstelle mancher Effekte.

Mit anderen Worten: Dein Text ist korrekt, aber das Gerät auf der Gegenseite kann ihn nicht vollständig anzeigen.

Wofür dient der Schalter „Sicherheitsmodus“?

Der Sicherheitsmodus ist eine Option, die genau für diesen Fall gedacht ist. Standardmäßig ist er deaktiviert: Du nutzt dann die volle Leistung von ETeext und all seine Stile.

Wenn du feststellst (oder befürchtest), dass dein Text bei deinen Empfängern als Tofu erscheinen könnte, kannst du den Sicherheitsmodus aktivieren, bevor du Stile und Textmodifikatoren anwendest. ETeext ersetzt dann die riskantesten Zeichen durch ihr einfaches Äquivalent — einen normalen Buchstaben, der überall lesbar ist. Das Ergebnis ist weniger spektakulär, wird aber garantiert auf jedem Gerät korrekt angezeigt.

Es ist also ein Kompromiss, den du je nach Kontext wählst:

  • Sicherheitsmodus deaktiviert (Standard): alle Effekte, maximale visuelle Wirkung — ideal, wenn du weißt, dass die Anzeige mitkommt.
  • Sicherheitsmodus aktiviert: ein vereinfachtes, aber besser lesbares Ergebnis.

Was der Sicherheitsmodus konkret an deinem Text ändert

Wenn du den Sicherheitsmodus aktivierst, bevorzugen die von dir angewendeten Transformationen die kompatibelsten Zeichen. Stile, die auf fragilen Zeichen beruhen, auf akzentuierten — solche mit Effekten, die stark mit übereinandergelegten Zeichen beladen sind, oder bestimmte Familien wenig verbreiteter Buchstaben — werden durch ihre einfache Version ersetzt, statt einen Tofu zu riskieren.

Du kannst diesen Modus jederzeit ein- oder ausschalten: Es ist ein einfacher Schalter. So kannst du die beiden Ergebnisse vergleichen und dasjenige wählen, das zu deiner Situation passt.

Technischer Abschnitt: warum Tofu erscheint (und wie der Modus es vermeidet)

Für Neugierige hier, was „unter der Haube“ passiert.

Die Stile von ETeext ändern nicht die Anzeigeschriftart (das wäre Sache von CSS): Sie ändern die Zeichen selbst. Ein stilisiertes fettes „a“ ist zum Beispiel kein „a“, das mit einer Formatierung versehen ist — es ist ein eigenständiges Unicode-Zeichen aus einem speziellen Block (den mathematischen alphanumerischen Symbolen). Genau das ermöglicht es diesen Stilen, über Plattformen zu wandern, die kein Ändern der Schriftart erlauben.

Die Kehrseite ist, dass das empfangende Gerät für die Anzeige dieser Zeichen ihre Zeichnung (Glyphe) in seinen Schriftarten besitzen muss. Fehlt die Glyphe, zeigt das Gerät das Ersatzzeichen an — den berüchtigten Tofu. Je „exotischer“ (seltener) ein Zeichen ist, desto höher das Risiko, dass eine Schriftart es nicht abdeckt — und manche Geräteparks, die für andere Schriftsysteme optimiert sind, decken weniger davon ab.

Manche Effekte häufen zudem kombinierende Zeichen an: Akzente oder Markierungen, die sich über einen Buchstaben legen. Auch hier hängt ihre Darstellung von der Fähigkeit des Geräts ab, sie korrekt zu positionieren; in schlecht ausgestatteten Umgebungen kann das Ergebnis unvollkommen sein.

Der Sicherheitsmodus greift im Vorfeld: Statt diese riskanten Zeichen zu erzeugen, greift er auf Standardbuchstaben zurück, die in absolut jeder Schriftart vorhanden sind. Das garantiert eine Anzeige, auf Kosten des visuellen Effekts.

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